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DIE DENKBAR-STIFTUNG

Durch die zur Zeit entstehende DENKBAR-Stiftung soll die Philosophie nicht nur als Wissenschaft, sondern auch als versuchte Weltweisheit und besonders als Lebensform praktiziert werden.

Alle Stiftungsaktivitäten stehen unter dem Leitbild der Agape als einer universellen und verbindenden Kraft für alle Menschen und alles Leben.

Ziele sind Selbsterkenntnis, geistiges Wohlwollen und gegenseitige empathische Fürsorge, aber auch eine Kultur des Widerstandes gegen lebensfeindliche Erscheinungen wie Intoleranz, kollektive Wahnzustände, Verschwendungskapitalismus, Idolatrie, Egomanie usw.

Im Sinne eines Partizipierens soll eine befruchtende Vermittlung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, akademischem Wissen und Lebenswissen angestrebt werden. Freude und andere lebensdynamisierende Aktivitäten werden gefördert, um heitere Gelassenheit und dialogische Offenheit als Formen einer souveränen Lebensgrundstimmung erreichen zu können.

DER DENKBAR-PREIS für Dialogisches Denken

Der Schriftsteller und Ethnologe
Hans-Jürgen Heinrichs
erhielt am 10. Mai 2002 den erstmals
vergebenen Denkbar-Preis für Dialogisches Denken.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit den DENKBAR-Lectures verbunden.

Heinrichs erhält den Preis für sein umfangreiches, interdisziplinär ausgerichtetes Werk und insbesondere für seine Dialogischen Untersuchungen "Die Sonne und der Tod" (mit Peter Sloterdijk), "Die Geschichte ist nicht zuende" (mit international renommierten Ethnologen, Psychoanalytikern, Kulturwissenschaftlern und Künstlern) sowie für seine zuletzt erschienenen Essay-Bände "Der Mensch hat eine Zukunft" und "Der Wunsch nach einer souveränen Existenz. Über Georges Bataille."

Hans-Jürgen Heinrichs,
fotografiert von Robert Schuler